| Sommer - Urlaub 2004 die Fahrt: Hals über Kopf, obwohl der Termin der Reise in die Türkei lange festgelegt war, wurde das Wohnmobil gepackt.
Alles war eingeladen, verstaut und verzurrt, und es sollte jetzt schnellstens losgehen. Doch wo waren die Pässe? Eine hektische Suche begann....bis wir zum
Schluss soweit waren, alles was vorher sorgfältig eingeladen verstaut und verzurrt wurde, wieder auszuladen............. nach einiger Zeit verzweifeltem suchen und da wir so langsam sehr müde wurden,
beschlossen wir die Abfahrt einfach zu verschieben. Um dann
ausgeschlafen am nächsten Morgen weiter nach den Pässen zu suchen....... Natürlich wurden die Pässe am nächsten Tag gefunden, und wir starteten die Urlaubsfahrt 2004 eben mit einem Tag Verspätung!...... So begann unser Urlaub 2004...... -------------------------- Warum es in jedem Jahr so ist, das man zum
Schluss alles in einer gewissen Hektik einlädt und packt ich weiß es nicht! Doch es wiederholt sich immer wieder, kurz vor der Abfahrt wird die Zeit knapp. -------------------------
Die Fahrtstrecke in die Türkei war in diesem Jahr total anders wie in den Vorjahren. Ich hatte mich kundig gemacht und beschlossen die "Alte Strecke" d.h. über die Tschechei, Slowakei, Ungarn, Serbien, Bulgarien in die Türkei zu fahren, und uns damit die Fahrt durch
Österreich, Italien und Griechenland zu ersparen. Dieses hat den
Vorteil uns auf diese Weise die Fähre ( Italien - Griechenland ) zu ersparen, und außerdem ist die Strecke ca. 800 km pro Tour kürzer. Kurz zusammengefasst, die Tour durch diese, für uns unbekannten Länder, ist einfach nur schön und "Traumhaft", sehr abwechslungsreich und spannend. Von Willkür oder Schikanen der Polizei oder Grenzbeamten, haben wir während der Tour oder
an den Grenzen, weder auf der Hin bzw. der Rücktour etwas gemerkt. Das Gegenteil war der Fall, die Grenzbeamten waren nett und freundlich, und sogar die Polizei war bei einer nächtlichen Kontrolle nett und freundlich. Wir sind also mit einem kurzen Erlebnis an der Türkischen Grenze, wo wir wieder
kehrt machen mussten, um dann nach einem kurzen Umweg zurück über Bulgarien
und Griechenland einen anderen Grenzübergang zu nehmen, gut in der Türkei und auch in Cesme gelandet. Der Grund für die
Probleme an der Türkischen Grenze war, das wir zwei Motorräder und das Wohnmobil, also drei Fahrzeuge bei uns führten, aber nur zwei Personen waren.
Ein neues Gesetz in der Türkei schreibt vor, das pro
Person nur ein Fahrzeug mitgeführt werden kann und darf. An der anderen Grenze hatten die Granzbeamten einsehen, und fanden dann nach einigem hin und her, doch einen Weg, das wir unseren
Urlaub antreten konnten. Und das, ohne eines der Motorräder dort an der
grenze für die Urlaubszeit zu parken.
Die Freude nach langer Fahrt am
Ziel zu sein, die Freunde und Bekannten dort wohl und gesund wieder zu treffen, war nach der Tour groß. Einwenig traurig waren wir schon, das unsere
SY "Adventure", nicht so Startbereit war, wie wir es uns erhofft hatten.
Einige technische
Kleinigkeiten waren beim Schiff defekt, und mussten erst noch behoben werden. So haben wir die ersten Tage in Cesme mit unseren Motorrädern die Gegend erkundet, und hatten so auch genug Zeit in Ruhe das Schlauchboot aufzubauen und und langsam an die Türkei und die Temperaturen zu gewöhnen. Für uns war wichtig, das die Adventure, spätestens zum Zeitpunkt wenn unser Freund Carsten in Izmir mit dem Flugzeug landet,startklar
ist, um dann sogleich unseren Segeltörn zu starten. Das war dann auch kein Problem,
sodass wir gleich am darauf folgenden Tag nach Carstens Ankunft, unsere Segeltour beginnen konnten.
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dem Urlaub 2004 |