Segel -Urlaub 2005
im Segelrevier
um Göcek/Türkei
und
drumherum......
der Anfang, oder ein tolles Ankermanöver !nachdem wir nun gut in Göcek angekommen sind, und mit
Thomas
der für unsere SY-Adventure in Göcek zuständig ist, zur Adventure
gefahren sind, war die erste Handlung etwas kaltes zu Trinken.
Denn es war sehr warm / heiß in Göcek und uns lief, da wir
es
ja nicht
gewohnt waren, der Schweiß in strömen runter....
Aber schön war´s...wieder auf unserer Adventure, also zu Haus zu sein.
Das Schiff war topp sauber und in Ordnung...
etliche Dinge waren erneuert und überholt worden...
es gab nichts was zu bemängeln gewesen wäre....... einfach toll !
Unser Gepäck und das Schlauchboot hatten wir auch
ziemlich schnell
auf dem Schiff. Das Schlauchboot wurde aufgebaut , und .....
so etwas dummes,
ein wichtiges Teil für die Lenkung vom Schlauchboot,
hatten wir natürlich zu Haus in Deutschland vergessen.......
doch mit Hilfe vom Thomas, konnten wir sehr schnell
bei der
örtlichen Mercury Vertretung dieses Teil kaufen.... so dass wir das
Schlauchboot doch noch im Urlaub nutzen konnten...
Ein kleines Erlebnis am Rande....
Unser Wohnmobil, war beim Wohnhaus vom Thomas für die nächsten
Wochen geparkt, und so mussten wir unsere Sachen mit dem Auto
vom Thomas
zum Hafen bringen....
bei der zweiten Tour, kamen wir nach 5 Stunden zum Wohnmobil zurück,
und bekamen einen großen Schreck,
alle Türen von dem Wohnmobil waren
sperrangelweit offen .......
Einbrecher. Diebe........
die schlimmsten Befürchtungen stiegen in mir auf.....
Nein ! so war es nicht!
Nur hatte ich die Türen nicht geschlossen,
und Oli auch nicht.....
Oli hat sich darauf verlassen das ich die Türen schließe, und
für mich war es klar, das Oli die Türen zu macht und abschließt.
....alles war da und in Ordnung !
Nachdem ich die Kühlung für den Kühlschrank eingebaut
hatte,
konnten wir auch zu unserem ersten Törn auslaufen..
noch schnell Proviant für die nächsten Tage
gekauft,
und los ging es.........in unser "Neues Abenteuer "
Wir segelten in südlicher Richtung unter Vollzeug erstmal los
vom
dem Gewimmel und der Hitze im Hafen von Göcek......
und staunten...
staunten über die schöne Gegend,
die vielen Buchten , die traumhaft schön, vorhanden waren...
über die Bäume, die bis zum Wasser standen....
über die vielen anderen Segel und Motoryachten....
über das saubere Wasser, welches trotz der großen Menge an
Yachten, Gulets
und Menschen vorhanden war...
wir kamen uns vor, wie Dorfbewohner, die das erste mal in
die Stadt kommen.
Von Cesme, waren wir so etwas ja nicht gewohnt...
dort war eine Bucht voll, wenn eine oder zwei Yachten in der Bucht waren....
und nun das gewimmel von Yachten, Gulets und Menschen....
Wir segelten auch in mehrere Buchten, fanden aber zuerst keinen
rechten Platz, es war sehr ungewohnt für uns....
Dann als es schon fast dunkel war, entschlossen wir uns dann
den Anker
zu werfen und zu Ankern....
obwohl es uns dort nicht so ganz gefallen hat...aber wir mussten ja
nun
irgendwo über Nacht liegen.....
Da die Wassertiefe ziemlich groß war, haben wir
45mtr. Kette
raus gelassen.
und Oli fuhr mit Robert im Schlauchboot die
Heckleinen
an Land zu bringen...
Ich war achtern am Heck...und grade dabei Oli die
Heckleinen zu übergeben...
da kam eine starke Windböe...es gab einen Ruck und wir hörten wie die Kette
über die Kettennuss bei der Ankerwinsch sprang......dann noch mal.....und
dann war es ganz ruhig..... oh, oh, das hörte sich grad nicht
gut an.....!
meine Befürchtung war richtig...... die Kette war weg,mit unserem Anker
und allem drum und dran....
Nun wir hatten also unseren Anker mit Kette verloren.... toll , ganz toll
!
und das bei einer Wassertiefe von ca. 25 mtr...!
Das die Kette nicht richtig gesichert war, naja...an so
etwas,
habe ich im Traum nicht gedacht
Ohne Anker , kein Ankern......also wieder nach
Göcek zurück.....
das fing ja gut an !
wir segelten in Ruhe wieder zurück nach Göcek...haben
unterwegs Abendbrot gegessen.....und ließen uns durch unser
Ankermanöver, den Urlaub nicht vermiesen...
Das Anlegemanöver in Göcek klappte sehr gut... auf Oli kann ich
mich verlassen,
wenn er auf dem
Vorschiff ist klappt es mit der Mooring usw....
inzwischen hatte ich Thomas angerufen, und ihm
von
unserem Pech berichtet.
Thomas, wollte es zuerst gar nicht glauben, er dachte an einen
Scherz... ha,ha,ha, !
Bloß so richtig zum Lachen, war mir gar nicht !
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