im Juli/August 2002 sind wir mit dem Wohnmobil
von Hamburg über Bari-Igouminitza-Tessaloniki-Canakkale-Izmir, nach Cesme
angereist, um zum Segeln,
auf die SY-Advnture zu kommen.
Wir, das waren Oliver, Udo, unsere Lady (Bordhund, 7Monate alt) und ich (Achim).
Die Anreise haben wir
in 3 Tagen hinter uns gebracht, das Mittelmeer zieht gewaltig.
Die Reise
war wie immer sehr schön, und so einige Erlebnisse hat man schon
auf einer Strecke von 3.800km.
Aber davon einmal an anderer Stelle.
Nach unserer
Ankunft in dem schönen Cesme, wurden wir erst mal von unseren Freunden,
Gül, Taner, Denizcan, und Mustafa
begrüßt.
Es war wieder so als ob wir nach Haus
kommen.
Es ist so richtig schön, so gute Freunde mit
denen man schon einiges erlebt
und unternommen hat, zu haben.
Nach einiger
Zeit, viel Erzählen, gutem Essen, haben wir dann auch schon einmal Besitz von
unserer SY-Adventure genommen, das Gepäck, und den Proviant auf das
Schiff gebracht.
Auch unser junger Bordhund, wurde ganz
langsam an das "an Bord gehen"
und Bordleben gewöhnt, und die "Lady" fühlte sich
nach kurzer Zeit schon pudelwohl.
Nur war ihr sehr heiß, aber das
ist ja auch kein Wunder mit solchem dicken schwarzen Pelz.
So dauerte es
auch nicht lange, und sie war das erste mal in Cesme im Hafenbecken.
Um das Thema Hund abzuschließen, wir haben es nicht bereut, das wir unseren doch
sehr jungen Hund, mitgenommen haben.
Wir haben sehr viel Spaß
mit Ihr gehabt, und sie sicher auch mit uns.
Sie schwimmt wie ein Weltmeister, und liebt das (ihr) Beiboot, mit dem sie
mindestens viermal täglich für längere Zeit an Land gebracht wurde,
über alles.
Am nächsten Tag, habe ich dann Michael und den
kleinen Niclas, der das erste Mal
im Ausland war, vom Flughafen in Izmir
abgeholt.
Niclas war sehr aufgeregt, aber sein Vater, Michael, nicht viel
weniger.
Die "Adventure" wurde Seeklar gemacht, ich habe Michael und Niclas
einiges erklärt,
und so sind wir zum ersten kleinen Törn, zur Eselsinsel, (Karaada)
ausgelaufen.
Es war für die Ägäis, sehr wenig Wind, so das es genau richtig war, für
Landratten,
die das erste mal auf einem Schiff sind, und noch keine "Seebeine"
haben.
Nach 4 Stunden, genussvollem Segeln, haben wir dann den Anker , in einer kleinen
Bucht
der Eselsinsel geworfen, und lagen nun so richtig schön vor Anker.
Die ganze Crew, einschließlich Hund, sprang erst mal ins Wasser,
es war einfach
Traumhaft schön!
Stunden später, wurde erst
gegessen, Hunger hatte auch keiner.
Es wurde geangelt, geschnorchelt,
oder einfach nur gefaulenzt.
Einen Landausflug, um die Esel die auf dieser Insel frei und wild leben, zu
sehen,
streicheln und füttern, haben wir natürlich auch unternommen.
Am nächsten Tag segelten wir noch in andere Buchten dieser schönen Insel,
bevor wir die
Eselinsel hinter uns ließen.
Wir segelten nach Cesme, wo wir erst mal neuen
frischen Proviant einkauften um dann anschließend in die "Südbucht" zu
segeln.
Nach 6 Std. tollem Segeln, ließen wir dort den Anker fallen.
Diese Bucht ist gegen alle Winde geschützt, da stärkerer Südwind
"Sturmwarnung" vorhergesagt war, ist diese Bucht genau das richtige um Landratten
das Segeln
nicht zu vermiesen.
Bei Windstille, das Wasser ist türkisfarbig,
können große Fischschwärme beobachten werden. Es kommt einem vor als
wenn man in einem großen Aquarium schwimmen würde.
Auch hier
wurde auch, wie überall in diesem Urlaub, gebadet, geschnorchelt, geangelt,
gefaulenzt, also so richtig Urlaub
gemacht.
Die nächste Station war die sog. Deutsche
Bucht.
Es wird gesagt, das sich im letzten Krieg, die deutschen U-Boote hier
versteckt haben.
Tief genug ist sie, die Bucht, wer weiß es so genau.........
Auch diese Bucht ist einfach traumhaft schön.
Hier blieben wir
auch über Nacht , die nicht ganz so ruhig war, da starke Fallwinde aus NO,
ganz
schön am Schiff und dem Anker geruckt haben.
So langsam wurde es Zeit wieder nach Cesme zu
segeln, da Michael
und Niclas wieder nach Haus mussten.
Also wieder nach Cesme
gesegelt zum Crewwechsel.
Ich habe Michael, und Niclas wieder zum Flughafen in Izmir gebracht,
da
für die beiden der Urlaub nun leider vorbei war.
Michael musste
sich wieder um seinen Beruf kümmern ......
Andreas und Carsten habe ich Abends vom
Flughafen in Izmir abgeholt.
Nächsten Tag auslaufen, jetzt sollte richtig gesegelt werden!
Zuerst in südliche, später um das neue Segel (Parasail) auszuprobieren in
nördliche Richtung.
Das neue Segel (Parasail) ist einfach Spitze, und uns haben die Manöver mit
diesem großen Parasail, nur einfach Spaß gebracht.
Es wurden noch einige weitere Buchten angelaufen, so dass wir jeden
Tag an einem anderen Platz waren.
Nur der "richtige Wind", wie wir ihn von dem Segelgebiet sonst kennen,
der hat
in diesem Jahr gefehlt.
Ganze drei Tage hatten wir Windstärken über 6 Bft.
Ansonsten um 2-3Bft. wenn überhaupt.
In diesem Jahr war die Ägäis
jedenfalls im Juli /August ein Leichtwindrevier.
Etliche Tage war überhaupt null Wind, dadurch war es ziemlich heiß.
Also war
Baden angesagt, natürlich "nur" um sich abzukühlen.
Einen Tag gab es sogar,
Regen, und das im Juli............
Trotzdem war der Urlaub ein voller Erfolg und sehr schön.
Für uns war der Urlaub nun schnell vorbei, Andreas und Carsten hatten noch
ein/zwei Wochen Urlaub übrig, und blieben noch in Cesme zum segeln.
Unsere Rückreise wurde wieder mit dem Wohnmobil, über Griechenland,
Italien,
Österreich bis hier nach Hamburg, ohne besondere Ereignisse erledigt.
Ab Verona/Italien
kamen wir in das Regengebiet, das Wochenlang hier gehaust
hatte,
und die schlimmen Überschwemmungen 2002 verursacht hatte.
Wir haben das gute Wetter mit Sonne, und Hitze,
aus der Türkei mitgebracht .
Das war der Sommerurlaub 2002.
Bordhund Lady, Andreas,
und Carsten im Ausguck!