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Sommerurlaub 2001
Die Anreise haben wir mit dem
Wohnmobil wieder gut hinter uns gebracht, und so sind wir in Cesme / Türkei,
gelandet. Hier ist die SY "Adventure" z.Zt. beheimatet.
Von Cesme aus, liegt die Griechische Inseln
Chios, direkt vor der
Haustür. Die Insel Samos im Süden, sowie Lesbos, sind auch ganz bequem zu
erreichen. Ziele die, an der Türkischen Küste wie Kusadasi,
Bodrum, in südlicher Richtung oder Focca, und Ayvalik in nördlicher Richtung zur
erreichen sind, nicht zu vergessen die vielen kleinen Inseln, Buchten, die
einfach Traumhaft sind.
Oft wird gesagt das die
Ägäis ein Starkwindrevier ist, und einige haben bedenken hier zu segeln. Uns bringt es
hier jedoch sehr viel Spaß, auch wenn 6 oder 8 Bft. Windstärken etwas ganz normales hier
ist. Wenn man rechtzeitig
die Segel verkleinert, und einige Kleinigkeiten beachtet, gibt es keine
Probleme. Wir haben hier schon Starkwindtage , aber auch etliche Tage ohne Wind
erlebt.
Nun wir, das war von der
Stammcrew, der Denis, der Oli, und ich, als Gast hatten wir in den Ferien den Kai
an Bord, der genau wie Denis 16 Jahre alt war.
In den ersten Tagen unternahmen
wir einige
kleine Segeltörn´s, in diverse Buchten. Einige Tage später, nachdem Andres und
Stefan auch angereist waren, haben wir uns die Griechischen Insel, Chios und
Lesbos vorgenommen.
Zum Einklarieren sind wir nach
Chios gesegelt, vor der Hafeneinfahrt gab dann ein Problem mit der Roll - Genua,
die sich nicht einholen ließ. Wir haben die Genua herkömmlich geborgen, somit
stand unserer "Eroberung" von Chios nichts mehr im Wege. Nach problemloser
Erledigung des Anmeldens bei der Polizei, Zoll, und dem Hafenkapitän, dem wieder
"Klarmachen der Genua, liefen wir in nördlicher Richtung mit Ziel Langada, aus.
Die "Langada Bucht" mit dem Ort Langada ist traumhaft schön. Der Hunger
trieb uns nach dem Einlaufen in eine der zahlreichen Gaststätten. Anschließend
wurde dann noch Stunden gemütlich an Bord zusammen gesessen und Seemannsgarn gesponnen.....Zum schlafen war es uns allen nicht zu Mute, zumal es um 3 Uhr
Nachts noch 29 grad warm war.
Am nächsten morgen liefen wir dann
in Richtung Lesbos aus, wo wir nach einem Tag mit totaler Flaute, wenig Wind,
und später Windstärke um die 8-9 Bft dann in einer Traumbucht (Kolpos Kallonis)
den Anken fallen ließen. Das erste war sofort das Baden, bei 28 Grad
Wassertemperatur! Es war einfach Traumhaft schön! Abends sind
wir mit dem Beiboot zum Essen, in die Taverne an Land gefahren, es wurde wieder
sehr spät..........
nach dem Frühstück am nächsten
Morgen, "Auslaufen"! .... zuerst wieder wenig Wind, sodass wir
den Blister hochgezogen und einige Manöver mit dem Blister gemacht haben. Es
folgte dann völlige Flaute, und wir haben den Blister geborgen. Nach
einiger Zeit wachte der Wind wieder auf, unter Vollzeug "Hart am Wind", 6-8
Windstärken segelten wir unserem Tagesziel Sigrion entgegen.
In Sigrion wurde Proviant
(Brot, Zucker, Fleisch,) eingekauft, damit die Crew nicht meutert.
Die Ergebnisse, trotz der verzweifelten Angelversuche, waren so schlecht das wir
verhungert wären..... Na ja, für eine Fischsuppe hätte es schon
gereicht..................
Bei einem Landausflug am
nächsten Tag, wurden die versteinerten Bäume, und Schildkröten die dort in einer
Ecke der Insel zu Haus sind, entdeckt. Auch wurde in Sigrion die
Befestigungsanlage, mit Kerker usw., besichtigt.
Nach drei Tagen, liefen wir wieder
in Richtung Kolpos Kallonis, unsere Taumbucht aus, es hatte uns einfach zu gut
dort gefallen. Das die Taverne dort, auch wieder besucht wurde und es ein
langer Abend wurde erwähne ich nicht extra......
der nächste Morgen war Traumhaft
schön, mit Sonnenaufgang wie man diesen malen würde. Nachdem alle aufgewacht waren,
das Frühstück verschlungen war, verließen wir diese Traumbucht in Richtung
Cesme, um dort so richtig Proviant einzukaufen. Nach dem
Proviant einkaufen gingen wir in "unsere Garküche" zum Essen später dann ins
"Nachleben" Discos usw. von Cesme!
Das Auslaufen von Cesme verzögerte
sich am nächsten Morgen, da der Gaszug bei der Adventure ausgehakt war, und
erneuert werden musste. Als diese Schaden behoben war, liefen wir in Südliche
Richtung, mit Ziel Emporio/ Chios aus. Spätnachmittag, nach einem tollen
Segeltag bei 6 Windstärken aus nördlicher Richtung, ließen wie in der Bucht von
Emporio den Anker fallen.
Die Gegend um Emporio wurde mit
dem Beiboot erforscht, einige kleine Höhlen, in die man mit dem
Schlauchboot fahren kann gefunden, und die Berge der Umgebung wurden erklettert.
Auch das Angeln, brachte hier die einige kleine Erfolge, so dass es "frischen Fisch"
zu Essen gab.
In Emporio gibt es natürlich auch
einige Tavernen, wir nahmen uns die Stammtaverne "bei Maria" vor, die uns
empfohlen wurde.
Nach zwei Tagen dort in Emporio,
segelten wir wieder nach Cesme, der Kai sowie auch Andreas und Stefan
mussten zum Flugzeug, die Arbeit ruft......
Wir haben die SY - Adventure noch
aufgeklart, waren noch einen Abend bei unseren Freunden, Gül, Taner, und
Denizcan, und deren Familie, und sind dann auch wieder in Richtung Heimat gefahren.
Unterwegs wurden noch einige Badestopp´s eingelegt, noch zwei Tage in
Igouminitza am Strand mit Tauchen, Schnorcheln, Baden und Grillen verbracht,
bevor wir dann mit der "Superfast" Fähre zurück nach Italien fuhren.
Das war unser Sommerurlaub
2001..................
 Emporio
Bucht
Crew Sommer2001
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